Wissen

Axel Burkart über Anthroposophie

  • Prüfen: sind (esoterische) Gedanken klar formuliert oder schwammig / unverständlich? Nur gefühlsmäßiges „Wissen“ hilft nicht.
  • Herz gegen Kopf? Nein, denn Aktivierung des Herz-Denkens ist nötig!
  • Geheimwissen muss Gemeingut werden.
  • Anthroposophie ist das Wissen von der geistigen Welt, wie Wissenschaft das Wissen von der physisch / sichtbaren Welt.
  • Anthroposophie ist keine Weltanschauung, sondern eine METHODE, um Wissen zu schaffen.
  • Weisheit wurde immer schon weiblichen Wesen zugeordnet (Sophia).

Es ist für jeden das richtige Format dabei – vom einfachen Videolehrgang bis zum in die Tiefe gehenden Studium. Informieren Sie sich:

LEHRGÄNGE AKADEMIE

Die Spirituelle Wissenschaft

Seit Platon wirkt die Anschauung einer realen Ideenwelt als Ursprung allen Seins. Im deutschen Idealismus fand diese Anschauung erneut eine starke Belebung.

Selbst berühmte Physiker wie der Nobelpreisträger Max Planck sahen und sehen diese ideellen und damit real geistigen Hintergrund der äußeren Erscheinungen:

„Es gibt keine Materie an sich. Als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie diente, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms folgendes: Es gibt keine Materie an sich!

Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingungen bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente noch eine ewige (abstrakte) Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie.

Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare unsterbliche Geist ist das Wahre. Da es aber Geist an sich nicht geben kann und jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: GOTT“
Max Planck

Durch den wohl wichtigsten mitteleuropäischen Geist der Neuzeit, den Deutsch-Österreicher Dr. Rudolf Steiner fanden die bislang rein philosophischen oder künstlerischen Anschauungen ihre Neubelebung in einer erstmaligen realen Wissenschaft vom Geist, von der realen geistigen Welt.
Damit erlebt die Menschheit eine gewisse Erfüllung aller humanen Bestrebungen, die Philosophie ihren Höhepunkt und die Naturwissenschaft ihre fällige Ergänzung im Einklang mit all ihren Erkenntnissen. Auch die Kluft zwischen Religion und Wissenschaft wird damit aufgehoben und Religiosität wird zu einer persönlichen, wissenschaftlich fundierten Angelegenheit.

Aufgrund der Dimension dieser Tatsachen liefert diese neue „Geisteswissenschaft“ unser ideelle Hintergrund mit der Erfüllung der Philosophien Platons und der Bestrebungen des deutschen Idealismus. Goethe, Schiller, Hegel, Lessing, Herder und viele andere könne durch diese neue Wissenschaft sowohl ihre Erfüllung, wie ihre Erneuerung und Weiterführung erleben.

Die Integration von Naturwissenschaft mit Geisteswissenschaft, Philosophie und Religion ist ein zentraler Markstein in der Geschichte der Menschheit, dem wir uns widmen wollen.