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Christi Himmelfahrt und Pfingsten
Die materielle Welt ist vor unseren Sinnen ausgebreitet, sie steht nie still, lebt in Rhythmen, wo sich bereits die ätherische Welt offenbart, die erste benachbarte Sphäre des Übersinnlichen. Dort sind wir in Berührung mit den strömenden Lebens- und Bildekräften. Wenn man – so wie es heute weitestgehend der Fall ist – kein Verständnis dafür hat, in welch innigem Zusammenhang das religiöse Leben mit dem rhythmischen Element steht, so schnürt man eben dadurch das Religiöse vom Lebendigen ab und leistet seiner Vertrocknung und Kraftlosigkeit Vorschub. Darin liegt die Tragik der Entwicklung, dass die Menschen schließlich nur noch das physisch-materielle Dasein als wirklich anerkennen wollen.
Zwei der anstehenden Feste im Jahreskreis sind „Christi Himmelfahrt“ und „Pfingsten“. Es lohnt sich, sich mit der tiefen spirituellen Bedeutung dieser Feste zu beschäftigen. Schaut nach im Shop der Akademie Zukunft Mensch, dort findet Ihr zwei sehr spannende Lehrhefte zu den Themen!

(Raphael, Transfiguration, 1518-1520)
Christi Himmelfahrt
„Wenn ein Wesen, das physisch sichtbar ist, das von den Menschen, die in der physischen Welt ihre Anschauung haben, seinem Dasein nach verfolgt werden kann, aufhört sichtbar zu sein, so sagt man, es habe seine Himmelfahrt gehalten. So hat der Christus seine Himmelfahrt gehalten, so ist er unsichtbar geworden. Denn er hätte in einer gewissen Weise seine volle Sichtbarkeit behalten, wenn er den Menschen innegewohnt und das Ich ausgelöscht hätte, so dass diese nur hätten gut werden können dadurch, dass der Christus eigentlich in ihnen handelnd gewesen wäre. Die Art und Weise, wie der Christus noch den Aposteln, den Jüngern auch nach seiner Auferstehung sichtbar war, diese Art und Weise verschwand: Der Christus hielt seine Himmelfahrt“. (Rudolf Steiner)

Pfingsten ist wohl das uns am wenigsten vertraute und bekannte Fest des Christentums. Aber es birgt eben genau jenes Geheimnis in sich, um das es in unserem Leben wesentlich, ganz wesentlich geht.
Rudolf Steiner selbst hatte einmal vor den Mitgliedern der anthroposophischen Gesellschaft betont:“ Das Pfingstfest ist eines der bedeutendsten und am schwersten verständlichen Feste!“
Verbunden mit den Pfingstereignissen ist, wie es die Apostelgeschichte schildert, die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jünger und das sog. Sprachenwunder, durch das die Jünger so zu sprechen befähigt wurden, dass ihre Worte die Herzen aller Menschen erreichten.
Das heißt nichts anderes, als dass sich der Christus zu diesem Zeitpunkt mit der ganzen Erde verbunden hat. „Christus ist in den Rhythmus des Erdenlebens eingezogen“, schreibt Emil Bock und durch das Pfingstereignis können die Menschen den Heiligen Geist empfangen. Es ist der von Christus gesandte Geist, der „heilende Geist“, wie Emil Bock ihn nannte, oder auch der „Geist der Wahrheit“.
Es ist dies aber keine fixe und allgemeingültige Verbindung, sondern eine Möglichkeit, die jeder Mensch individuell ergreifen und sich dadurch mit „Christus in sich selbst“ verbinden kann.
Pfingsten ist im Jahreslauf das Fest der Zukunft. Ergreifen wir sie….
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