• Fest zu Christi Himmelfahrt


Am Mittwoch den 12. Mai 2021 um 20.20 Uhr laden wir Sie/Euch ein, mit uns Christi Himmelfahrt zu feiern. Besuchen Sie uns/besucht uns auf Geisteswissenschaft TV in Youtube

Vortrag: Axel Burkart

Musik: Davide Zavatti

Wir feiern in der christlichen Tradition die „Himmelfahrt“ Christi, und zwar 10 Tage vor Pfingsten oder 40 Tage nach Ostern.

Was aber hat es mit dieser Himmelfahrt wirklich auf sich?  Wir werden hier Erstaunliches hören! Die Himmelfahrt ist auch für uns von sehr großer Bedeutung,

Wir dürfen nicht mehr warten, dass die „Götter“ zu uns kommen, die geistigen Führer und Begleiter. Wir müssen uns ihnen zuwenden. Wir müssen uns dem Christus zuwenden, nicht warten, dass Er zu uns kommt. Er ist da mit seinen Kräften, zur Verfügung gestellt durch die Himmelfahrt. Wir haben die Kräfte zu ergreifen und das ist ein Willensakt. 

"Christus wollte innewohnen der Menschheit, aber er wollte nicht das heraufkommende Ich-Bewusstsein der Menschen trüben. Er hatte das einmal getan in dem Jesus, in dem an der Stelle des Ich-Bewusstseins von der (Johannes-)Taufe an das Sohnesbewusstsein lebte. Aber das sollte bei den Menschen der künftigen Zeiten nicht stattfinden. Bei den Menschen der künftigen Zeiten sollte das Ich sich voll bewusst erheben können, und der Christus dennoch innewohnen können diesen Menschen. Dazu war notwendig, dass der Christus als solcher vor der unmittelbaren Anschauung der Menschen verschwand, dass er zwar vereinigt blieb mit dem irdischen Dasein, aber vor dem unmittelbaren Anblick der Menschen verschwand. Auf den Christus wurde anwendbar derjenige Ausdruck, der ja auch in den alten Initiationsstätten für so etwas üblich war: Wenn ein Wesen, das physisch sichtbar ist, das von den Menschen, die in der physischen Welt ihre Anschauung haben, seinem Dasein nach verfolgt werden kann, aufhört sichtbar zu sein, so sagt man, es habe seine Himmelfahrt gehalten. So hat der Christus seine Himmelfahrt gehalten, so ist er unsichtbar geworden. Denn er hätte in einer gewissen Weise seine volle Sichtbarkeit behalten, wenn er den Menschen innegewohnt und das Ich ausgelöscht hätte, so dass diese nur hätten gut werden können dadurch, dass der Christus eigentlich in ihnen handelnd gewesen wäre. Die Art und Weise, wie der Christus noch den Aposteln, den Jüngern auch nach seiner Auferstehung sichtbar war, diese Art und Weise verschwand: Der Christus hielt seine Himmelfahrt. Aber er sandte den Menschen diejenige göttliche Wesenheit, die nun nicht das Ich-Bewusstsein auslöscht, zu der man sich erhebt nicht im Anschauen, sondern gerade im unanschaulichen Geiste. Er sandte den Menschen den Heiligen Geist." (Rudolf Steiner: GA 214, S. 68f)

Das Fest ist kostenfrei, Spenden sind willkommen und hilfreich.


>> Hier kann das dazugehörige Lehrheft bestellt werden

Bild: Raffael „Verklärung Christi“

Veröffentlicht in Aktuelles, Archiv.

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