Bund für Soziale Dreigliederung

Herzlich Willkommen bei unserem „Bund für Soziale Dreigliederung“!

 

Im April 1919 veröffentlichte Dr. Rudolf Steiner seine Schrift «Die Kernpunkte der sozialen Frage» (Gesamtausgabe 23). Er begründete damit eine neue Sozialwissenschaft, die Wissenschaft von der Sozialen Dreigliederung.

Weiterhin publizierte er im April 1919 den Aufruf «An das Deutsche Volk und an die Kulturwelt» (siehe Gesamtausgabe 23), der in mehreren Tageszeitungen erschienen war.

Noch im gleichen Monat kam es zur Gründung des «Bundes für Dreigliederung des sozialen Organismus» in der Schweiz.

Angesichts der großen Weltkrise seit Januar 2020, „Coronakrise“ genannt, wird offensichtlich, dass die Menschheit den Impuls für die Verwirklichung der „Sozialen Dreigliederung“ – die von uns verwendete Kurzform von „Dreigliederung des Sozialen Organismus“ – benötigt, um einen weiteren und möglichen vollständigen Untergang der sozialen Kultur der Menschheit zu verhindern. Wir haben heute eine ähnlich brennende Weltsituation wie 1919/1920.

Im Jahre 1919 begann die Bewegung für Soziale Dreigliederung und es ist nun an der Zeit, diese Bewegung zu erneuern, neu ins Leben zu rufen, neu zu gestalten und den Impuls zu bewirken, die Soziale Dreigliederung wirksam zu machen.

Axel Burkart      Daniela Diethör      Roger Bolliger                     Gottfried Ribitsch

Deutschland      Österreich                Schweiz/Liechtenstein      Deutschland

am Sonntag, den 25. Oktober des Jahres 2020, 20.20 Uhr

Wesentliche Inhalte und Ziele

  1. Rudolf Steiner begründete mit dem Jahr 1917 eine neue ganzheitliche Sozialwissenschaft: die „Wissenschaft der „Dreigliederung des Sozialen
    Organismus“.
  2. Diese Wissenschaft gibt der Menschheit die Grundlage für die Lösung der „Sozialen Frage“ und der großen Weltkrisen des 21. Jahrhunderts.
  3. Es ist offensichtlich, dass die Menschheit diese Wissenschaft ergreifen und in der Praxis umsetzen muss.
  4. Dazu ist es nötig, dass eine ausreichende Zahl an Menschen von den Inhalten dieser Wissenschaft hören und eine ebenfalls ausreichende Zahl sich darin schult, um die Inhalte praktisch umsetzbar zu machen in allen Gesellschaftsbereichen.
  5. Die großen Leitbilder oder Leitziele lauten:
  1. Freiheit im Geistesleben
  2. Gleichheit im Rechtsleben
  3. Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben.
  • Dies bedeutet, dass sich diese drei Gesellschaftsbereiche autonom zu gestalten haben.
  • Die Autonomie des Wirtschaftslebens bedeutet sorgfältige Ausgliederung von jeglichen  staatlichen, wirtschaftlichen Einflüssen auf die Wirtschaft.
  • Der Staat hat sich auf seine eigentlichen Hoheitsaufgaben zu beschränken und so auch autonom zu werden, d. h. jegliche Lobbyismus-Einflüsse der Wirtschaft haben zu entfallen.
  • Ein freies Geistesleben bedeutet autonome Verwaltung vor allem aller Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen (Schulen, Universitäten, usw.), d. h. Entzug aller staatlichen oder wirtschaftlichen Einflüsse auf die geistigen Inhalte. Die geistige Freiheit der Pädagogen und Pädagoginnen, Erzieherinnen und Erziehern, Professoren, usw. in Bezug auf Inhalte von Lehre und Forschung soll damit gewährleistet werden.
  • Es bedeutet u. a. auch die Autonomie des Gesundheitswesens mit autonomer Selbstverwaltung durch die Ärzte, Therapeuten, etc. und Entzug aller staatlichen oder wirtschaftlichen Einflüsse auf die therapeutischen Beziehungen zwischen Patienten und Ärzten/Therapeuten. Die geistige Freiheit der Patienten und Ärzten/Therapeuten in Bezug auf Entscheidungen zu Diagnose und Therapie soll damit gewährleistet werden.

Dies zu verwirklichen bedeutet für uns, die Soziale Dreigliederung wirksam zu machen.

 

Struktur und Mitgliedschaft im Bund für Soziale Dreigliederung

Der Bund für Soziale Dreigliederung ist eine Initiative individueller Personen. Sie organisiert sich aus einem Kern (die Initiatoren) als ein koordinierendes Beratungs-Gremium, als eine Informations-Plattform für die Mitglieder.

Ziel ist, die Tatsache der Dreigliederung des Sozialen Organismus der Gesellschaft gemäß des wissenschaftlichen Werkes Rudolf Steiners in dessen Sinn und Geist zu verfolgen, sie zu fördern und ihre Umsetzung zu inspirieren.

Die Mitgliedschaft im Bund für Soziale Dreigliederung (kurz „Bund“) ist geistiger Natur. Eine jede Organisation oder auch Einzelperson, die sich zu diesem Ziel, dem Manifest und den Projekten, bekennt und deren Umsetzung aktiv durchführen wollen oder bereits durchführen, kann Mitglied werden. Die Mitgliedschaft wird öffentlich bekannt gegeben.

Der Bund für Soziale Dreigliederung soll das Koordinierungsorgan, ein Wahrnehmungsorgan und eine Austausch-Plattform für die Mitglieder sein. Die Mitglieder verwirklichen in ihren Lebensbereichen die Prinzipien der Sozialen Dreigliederung unabhängig und frei.

Der Bund für Soziale Dreigliederung hat keinerlei Macht- oder Entscheidungskompetenz für Projekte. Er versteht sich, wie gesagt, als ein koordinierendes Beratergremium (gemäß der Idee eines „Senates“ in der Sozialen Dreigliederung nach Rudolf Steiner). Er ist ein Kreis freier Individuen, auch als Vertreter der Mitgliedsorganisationen, deren Ziel es einzig ist, die Soziale Dreigliederung wirksam zu machen. Die Mitglieder des Bundes fühlen sich einzig diesem Ziel verpflichtet.

Durch den Bund für Soziale Dreigliederung soll der lebendige Austausch der Mitglieder stattfinden, d. h. von Einzelpersonen, Organisationen, Unternehmen, Parteien oder politischen Einrichtungen, Verbänden, usw.).

Ziel dieser beratenden Koordination ist es, dafür zu sorgen, dass die Idee der Sozialen Dreigliederung gemäß ihren Prinzipien und Gesetzen,
wie sie in der Wissenschaft der Sozialen Dreigliederung niedergelegt sind, wirksam gemacht wird.

Der Bund für Soziale Dreigliederung organisiert sich durch den inneren Kern der Initiatoren, dem weiteren Kreis
eines „Beirates“, eines erweiterten Beirates und dem Mitgliederkreis, dem Fachleute und Delegierte aus den Mitgliedern wahrnehmend, beratend und durch Informationsaustausch koordinierend mitwirken.

A. Innerer Kreis und Gründungs-Initiatoren:

1 Axel Burkart, 2 Daniela Diethör, 3 Roger Bolliger, 4 Gottfried Ribitsch, auch stellvertretend für Deutschland, Österreich und Schweiz.

Dieser koordiniert innerlich den Bund.

B. Beirat (wechselnd)

Der Beirat wirkt beratend in Bezug auf die Strategie des Bundes und trifft sich in wechselnder Zusammensetzung, auch mit dem Mitgliederkreis.

1. Cornelia Scala-Hausmann , 2. Barbara Fichtner, 3. Sabine Langer, 4.Sarter Markus, 5. Lothar Hirneise, 6. Rüdiger Muth, 7. Michaela Kepka, 8. Siegfried Geier, 9. Oskar Broziat, 10. Alexandra Bolender

Beobachter im Beirat

1. Uwe Forgber, 2. Nidija Felice

C. Mitgliederkreis

  • Rudolf Steiner Gesellschaft e. V.
  • Children´s Voice – Die Kindergewerkschaft e. V.
  • Akademie Zukunft Mensch
  • EOS Erlebnispädagogik e. V.

Gäste des Mitgliederkreises:

Deutsche Mitte,

Konkrete Projekte und Ziele des Bundes für Soziale Dreigliederung

  1. Es soll die systematische Verbreitung des Wissens über Soziale Dreigliederung angeregt und umgesetzt werden.
  2. Es soll die Autonomie der Wirtschaft angeregt und umgesetzt werden.
  3. Es soll die Autonomie des Geisteslebens in den verschiedenen Bereichen angeregt und umgesetzt werden.
  4. Es soll die Autonomie des Staates angeregt und umgesetzt werden.
  5. Dazu soll eine politische Bewegung zur Umsetzung der Sozialen Dreigliederung angeregt werden oder die bestehenden politischen Parteien, so weit sinnvoll und möglich dazu angeregt werden.
  6. Es sollen brüderliche Wirtschaftsstrukturen mit Assoziationen angeregt werden.

Mitwirken: Die Mitgliedschaft ist eine ideelle. Jede Einzelperson und jede Organisation kann ideelles Mitglied werden, wenn es die Gesamtidee völlig bejaht aktiv umsetzen will oder umsetzt.

Der „Bund“

Der Bund ist ein Projekt von „Kraftwerk Mensch“, das sich die Verwirklichung der Sozialen Dreigliederung zum Ziel gesetzt hat. Er ist das konkrete Ergebnis der Arbeit im Jahre 2020. Die Idee des „Kraftwerk Mensch“ kommt damit eine reale Stufe weiter.

Die Unterstützung – auch finanzielle – sowie Mitgliedschaft kann über das „Kraftwerk Mensch“ erfolgen. Die entsprechende Infrastruktur (inkl. Spendenkonto, Sekretariat) stellt das Mitglied „Rudolf Steiner Gesellschaft e. V.“ zur Verfügung.

Ziel ist es nun, aktiv viele Organisationen und Menschen einzuladen, beizutreten und mitzuwirken, sowie durch Öffentlichkeitsarbeit zu wirken.